Unsere Kaninchen:

 

Die Großen:

Babe ist ein reinrassiger, wildfarbender Deutscher Widder. Wir haben sie am 18.01.2004 auf der Landesausstellung in Hamm entdeckt und mitgenommen. Babe ist im Mai 2003 geboren und wiegt nun ausgewachsen fast 6 kg. Babe war am Anfang sehr verschreckt und kannte kein streicheln, Leckerlie oder Freilauf. Aber nach einigen Wochen hat sie sich zu einem absoluten Schmusekaninchen entwickelt. Babe ist aber aufgrund ihres Platzbedarfes und dem Dreck, den sie produziert, nicht als Wohnungskaninchen geeignet. Sie ist recht dominant und hat sich mit den anderen Kaninchen nicht verstanden. Vom Verhalten her könnte man sagen, dass sie eine verzögerte Auffassungsgabe hat, wir vermuten, dass sie taub ist. Mit Neuerungen kommt sie schlecht zurecht, wenn sie Angst hat, fängt sie laut an zu Brummen. Sie schlägt auch zur Verteidigung schon mal mit den Vorderpfoten, aber das ist eher ein Drohen. Sie ist wirklich lieb und lässt sich gerne streicheln. Babe ist kastriert. Ihr geliebter Partner Dumbo starb im Dezember 2007. Da sie sich mit Flöckchen und Möhrchen nicht verträgt haben wir ihr Nogger geholt. Eigentlich wollten wir ja keine neuen Kaninchen - aber Nogger wird, wenn er mal "über" ist zu einer lieben Freundin ziehen, die sich jetzt schon auf ihn freut. Babe ist eigentlich gesund, nur ihre tiefliegenden Augen machen manchmal Probleme. Im Frühjahr 2012 hatte sie eine schlimme Hornhautverletzung, die aber doch wieder geheilt ist. Das Herz ist auch ins Alter gekommen und eine Hautfalte unterm Kinn nässt gelegentlich. Mittlerweile wiegt Babe keine 5 kg. mehr, ist aber noch munter. Im Mai 2012 ist sie schon 9 Jahre alt geworden.

 Babe

Unser Neuzugang (für Babe)

Ein Belgisches Bartkaninchen namens "Nogger"   * Mai 2007

 

  

Nogger ist ein Belgisches Bartkaninchen. Diese Rasse gehört zu den bedrohten Haustierrassen. Normalerweise sind diese Kaninchen "nicht zu bekommen". Nogger hat allerdings weiße Stichelhaare auf der Stirn und dem Rücken und war so für die Zucht nicht geeignet. Ich denke, wir haben ihn auch nur bekommen, weil er garantiert nicht in die Zucht geht. Nogger ist ein ganz lieber Kerl, schmusebedürftig und hat einen enormen Bewegungsdrang. Ausserdem buddelt er wie ein Weltmeister und schickt sich an, zumindestens in dieser Hinsicht in Dumbos Fußstapfen zu treten. Nogger wurde nach der Vergesellschaftung kastriert. Nogger ist sehr zutraulich und lässt sich gerne über die Nase streicheln. Allerdings scheint er - im Gegensatz zu Dumbo - ein Schönwetterhase zu sein. Bei Regen hat er es mit dem Auslauf nicht so .... Mittlerweile ist Nogger auch ein wenig in die Jahre gekommen, aber putzmunter und gesund.

Die Seniors

Nelly ist sehr quirliges und neugieriges Exemplar. Kein anderes Kaninchen war schon in so vielen Ecken unserer Wohnung oder im Gartenwie Nelly. Nelly ist eine cremefarbende Widderdame (die Farbe entspricht der des Seperator-Kaninchens, sie ist wohl ein Mix mit einem Widder...) und wiegt ungefähr 2,5 kg; ihr Geburtsdatum schätzen wir auf August/ September 2002. Sie ist vor allem abends schmusig und lässt sich gerne streicheln, am liebsten auf der Nase. Hochnehmen mag sie gar nicht, und sie kann dann auch übel zappeln und kratzen. Nelly war die erste Häsin, die wir haben kastrieren lassen. Bei Ihr wurde eine im Jahr 2003 eine Zyste ertastet. Nelly erfreute sich seit dem guter Gesundheit und war noch nie ernsthaft krank. Im Februar 2009 verweigert sie plötzlich das Fressen und hat ganz schlechte Leberwerte. Wir vermuten ggf. eine Vergiftung mit Jakobskreuzkraut. Dank Infusionen, Zwangsernährung und div. Medikamente erholt sich Nelly doch wieder. Ein paar Tage sah es so aus, als wenn sie es nicht schaffen würde. Mittlerweile ist alles überstanden und sie ist wieder gesund und munter. Im Oktober 2009 stellten wir eine Zubildung an der Gesäugeleiste fest und ließen sie entfernen. Die Diagnose lautete Adenokarzinom der Mamma. Im Februar 2010 war der Krebs leider wieder da. Mittlerweile hat Nelly auch ein Herzgeräusch und Spondylose. Daher entschieden wir uns gegen weitere OPs. Der Krebs wuchs auch nur am Anfang recht schnell und dann monatelang nicht. Nelly geht es weiterhin gut. Im September 2010 veränderte sich der Tumor, wuchs und Nelly leckte daran. Er drohte aufzugehen und wir ließen ihm am 17.09.2010 entfernen. Seit einiger Zeit schwächelt Nelly etwas. Sie schläft viel und die Vorderbeine halten auch nicht mehr immer stand. Aber in ein paar Monaten wird sie schon 10 Jahre alt, und der Krebs ist seit 2010 auch nicht mehr wieder gekommen.

 

 Nelly und Samson    

Die Ehemaligen

 

 

Unser Schmusebär, Samson, ist wahrscheinlich auch im September 2002 geboren. Idealerweise wiegt er etwas über 2 kg. Samson haben wir im November 2002 von Elke bekommen, die immer wieder Vermittlungstiere abzugeben hat, und er wurde direkt erst einmal kastriert. Nach einer mehrwöchigen Wartezeit durfte er dann zu Nelly und Flöckchen. Samson kann man den ganzen Tag streicheln, knuddeln und natürlich füttern. Er mag es gerne, wenn man ihn mit Kräutern oder Leckerchen verwöhnt. Samson hat, seit wir ihn haben, Zahnspitzen an den Backenzähnen, die regelmäßig (alle 8 Wochen) vom Tierarzt unter Narkose gekürzt werden müssen. Samson hat im Winter 2003/2004 einen Darmverschluss und Rückfall überlebt. Seit dem sind wir sehr vorsichtig, er ist aber für jegliche Wehwehchen sehr anfällig geworden. Glücklicherweise ist er seit dem Frühjahr 2007 wieder sehr agil geworden. Er ist der Chef in der Partnerschaft und setzt sich auch durch. Wenn er mal gerade nicht schläft oder frisst, markiert er den Auslauf an allen Ecken und Enden. Nicht nur mit dem Kinn, sondern leider auch mit Böbbeln und Urinspritzen.

Samson ist allerdings in die Jahre gekommen. An der Nase hat er erste graue Haare. Bei ihm wurde Arthrose/Spondylose im Halswirbelsäulenbereich festgestellt. Er hat viel Muskulatur verloren und kippt auch schon mal um. Wir beobachten auch, dass er viel häufiger und tief schläft. Samson bekommt seit Mai 2009 jeden Tag ein Schmerz- und Entzündungshemmer (Metacam) und kann damit gut leben. Im Sommer 2011 bekam er plötzlich starke Zahnprobleme. Beim ersten Tierarzt nicht erkannt, stellte eine andere Tierärztin fest, dass sich Knochenkrebs im Kiefer gebildet hatte. Dank Cortison und Schmerzmitteln hatte Samson noch ein paar gute Wochen und wurde dann im Herbst 2011 erlöst. Er wurde 9 Jahre alt, was wir seinerzeit beim Darmverschluß - wo er so kurz vorm Tod stand - nie geglaubt hätten.

 

 

  Samson    

 

 

Flöckchen ist unsere "Kleinste". Sie hat noch die gleichen großen und unschuldigen Kulleraugen, so als wäre sie immer noch ein Kaninchenbaby. Auch ihr Geburtsdatum ist im September 2002. Flöckchen haben wir mit Nelly zusammen in der Zoohandlung gekauft. Flöckchen ist ein grauer Widderzwerg mit etwa 2 kg. Gewicht, sie hat allerdings mit ein kleines weißes Abzeichen auf der Stirn (wie eine Flocke), daher hat sie auch ihren Namen. Vom Charakter her ist sie eher ängstlich und ordnet sich immer unter. Sie ist ein liebebedürftiges Kaninchen und kuschelt sich oft bei Samson an. Sie lässt sich aber auch stundenlang von uns streicheln. Hochnehmen mag sie jedoch nicht. Flöckchen hatte im Mai 2004 eine tastbare Veränderung an der Gebärmutter, die auch nach einer Behandlung nicht wegging. Zusätzlich zeigte sie ab August extreme Verhaltensauffälligkeiten (Non-Stop-Buddeln jede Nacht), die uns um den Schlaf gebracht haben. Da auch in der Gruppe sie immer mehr unterdrückt wurde, haben wir sie im Oktober kastrieren lassen. Aber irgendwie ist sie in der Gruppe mit Nelly und Samson doch das "fünfte Rad am Wagen" gewesen. Nach Lucys Tod haben wir eine Zusammenführung mit Möhre gestartet und es hat gut geklappt. Beide vertstehen sich. Flöckchen hat seit Sommer 2006 ebenfalls Backenzahnspitzen, die alle 8 Wochen unter Narkose abgeschliffen werden müssen. Flöckchen wurde leider im Dezember 07 als e.c. positiv getestet und hat den Kopf minimal in Schieflage. Sie und alle anderen bekamen eine 28 tägige Panacurbehandlung. Einschränkungen im Leben hat sie keine.

Im Sommer 2008 ist Flöckchen sehr schwer krank geworden. Sie hatte Blutgerinnungsstörungen (Blutete aus dem Maul und dem After), Verdauungsprobleme, Herzprobleme und Blutarmut. Zeitweise war sie so schlecht zurecht, dass wir nicht geglaubt haben, dass sie überlebt. SIe hat sich soweit wieder ganz erholt, hatte aber beim letzten Blutbild noch eine Anämie. Der Herzultraschall war soweit in Ordnung. Im Verhalten ist ihr nichts mehr anzumerken. Hoffen wir mal, dass es so bleibt.

Leider ergab eine Kontrolluntersuchung des Blutes im Januar 2009, dass sich die Leberwerte noch einmal verschlechtert haben. Im Mai 2009 stellte sie plötzlich das Fressen ein und war kaum noch wach zu bekommen. Die Leber ist nun sehr klein und härter - wir vermuten eine Leberzirrhose. Sie bekommt nun leberstärkende Medikamente. So macht sie wieder einen recht fitten Eindruck und frisst auch wieder. Allerdings strengt sie Freilauf sehr an, und sie benötigt mehr Ruhepausen als vorher und schläft auch viel mehr.

Im Frühjahr 2010 erkrankte Flöckchen an Diabetes. Dank Behandlung und Futterumstellung geht es ihr wieder gut. Insulin braucht sie nicht mehr. Das Allgemeinbefinden hat sich´wieder verbessert und sie ist munter. Im Winter 2010 wuchs ein großer Tumor unterm Bauch, der aufgrund der Lage und ihrer anderen Erkrankungen nicht behandelbar war. Da sie sich zunehmend einnäßte, erlösten wir sie im Januar 2011.

 

 Flöckchen

Möhre ist Alinas Kaninchen gewesen. Verkauft wurde er als Häsin, aber dem war nicht so. Möhre ist ein echtes Zwergkaninchen mit seinen 1,5 kg. Er ist ein Löwenköpfchen mit ganz weichem Fell, fast wie Angorawolle. Möhre ist wahrscheinlich im September/Oktober 2002 geboren und bei uns im Oktober 2003 eingezogen, als wir die Einzeltiere in der Verwandtschaft "eingesammelt" haben. Möhre wurde umgehend kastriert. Mittlerweile lebt auch er draussen. Möhre ist ein richtiges kleines Schwein. Er wird von Lucy angepinkelt, aber es stört ihn nicht. Im Garten gräbt er sich gerne ein Loch und suhlt sich dann in der Erde. Danach sieht er furchtbar aus. Nach Lucys Tod haben wir ihm Flöckchen vorgestellt - die findet er auch gut. Möhre ist erstaunlich aufgeblüht, seit wir den Stall um eine Etage vergrößert haben. Er saust die Rampe rauf und runter. Leider hat Möhre zu lange Zahnwurzeln - er ist halt überzüchtet. Wenn das Wetter umschlägt tränen dann schon mal die Augen und er mag nicht essen. In der Regel bekommt er dann ein Schmerzmittel und dann geht es auch wieder. Die Zähne werden regelmäßig kontrolliert - aber die sind erstaunlich gut.

Im Frühjahr 2009 hatte Möhrchen Probleme mit den Augen. Ein Besuch beim Augenspezialisten ergab: Er hat leicht eingerollte Lidränder.
Ich habe das auch nicht 7 Jahre übersehen, sondern durch den Alterungsprozess bildet sich Unterhautfettgewebe zurück und verändert die Gesichtsform. So etwas kann auch im Alter spontan auftreten - im Gegensatz zur angeborenen Variante.
Verursacht bzw. begünstigt wird es durch sein plüschiges Fell, welches die Wimpern hochdrückt. Behandlung: Fettige Augensalbe (Bepanthen oder das Gel) morgens auf die Wimpern und den Rand auftragen und die Wimpern nach unten streichen. Das müsste den ganzen Tag halten. Bei Verschlimmerung aber ggf. doch OP. (die kostet lt. THO in H knapp 250 € für beide Augen) Haare um die Augen so kurz wie möglich schneiden, damit die Augen freie Sicht haben.

Nach Flöckchens Tod zog der trauernde Möhre zu meiner Freundin und bekam eine neue Partnerin. Auch in einer größeren Gruppe war er später glücklich. Im Winter 2011 wurde er mit einem Mal etwas kurzatmig. Der TA-Besuch ergab, dass er Tumore im Bauch hat und auch die ganze Lunge schon voll war. Als die Luft zu knapp wurde, haben wir ihm den letzten Weg im Januar 2012 abgekürzt.

 Möhre

Hoppi (Hoppel) ist 2001 geboren und lebte bis Oktober 2003 bei Olafs Schwester und Olafs Eltern. Sie ist mit ihren 1,4 kg. die Kleinste uns Leichteste von allen. Obwohl sie nun sehr schlank ist, leidet sie unter Organverfettung. Das stellte sich bei der Kastration im Juni 2004 heraus, da dort unter anderem eine verfettete Gebärmutter entfernt wurde. An dieser Stelle möchte ich vor der Fütterung von bunten Futtermischungen, Kräckerstangen, Grünlingen, Dropsen und Rollies ect. warnen. Vermeintlich glaubt man, dem Tier etwas Gutes gefüttert zu haben - aber alle diese Sachen sind ungesund und machen fett. Und die Schäden treten irgendwann auf, auch wenn sie äußerlich nicht unbedingt sichtbar sind. Hoppi hat sich in das Gruppenleben gut eingewöhnt und liebt den Freilauf im Garten. Vor der Kastration und der Augenverletzung war Hoppi recht dominant und agressiv der Lucy gegenüber; danach ist Hoppi zum Angsthasen geworden und wird nun von Lucy gescheucht. Ab Sommer 2004 ist aber alles wieder in der alten Rangfolge gewesen. Hoppi war im Winter 2004/2005 das erste Mal draussen und hat einen richtigen Löwenkopf bekommen. Sie sieht aus wie ein aufgeplatzter Mop. Im Mai 2005 kommt Unruhe in die Gruppe, wir finden Hoppi eines morgens schwer verletzt im Stall. Durch eine Not-OP konnten die schweren Bisswunden im Genitalbereich genäht werden. Trotzdem eiterte noch eine unentdeckte Wunde leider an der Beckeninnenseite. Die anderen Bisswunden am Auge, an der Nase und am Rücken sind auch verheilt. Hoppi ist zu Caroline umgesiedelt und hat dort einen neuen Partner bekommen. In die Gruppe wollten wir sie nicht mehr zurücksetzen. Hoppi ist dort im Alter von 10 Jahren verstorben, nachdem sie noch einen schweren Unfall hatte, diesen aber erstaunlich gut weggesteckt hatte.

 Hoppi

Hoppi und Mannchen bei Caroline:

Lucy ist ein Teutozwerg, d.h. sie stammt aus der Industriezucht der Teutofarm. Lucy ist irgendwann im Jahr 2000 geboren, bei uns ist sie seit Oktober 2003. Lucy wiegt an die 2 kg und ist siamfarbend. Wir sind schon der 4. Besitzer von Lucy. Lucy buddelt für ihr Leben gerne und war schon einmal fast unter der Garage verschwunden. Leider spritzt sie gerne mit Urin und ist daher nicht gerade in der Innenhaltung ein beliebtes Kaninchen. Seit Frühjahr 2004 lebt sie im Aussenstall und alle sind glücklich. Lucy hatte im Herbst 2004 einen üblen Abszess am Kopf, der aber erfolgreich behandelt werden konnte. Im März 2006 erkrankt Lucy an Lymphdrüsenkrebs. Lucy stirbt am 10.05.2006.

Dumbo haben wir im März 2004 aus dem Tierheim Herne-Wanne geholt. Man sagte uns, er sei etwa 1,5 Jahre alt; allerdings wurde er im Park gefunden – da weiss man das nicht so genau. Er ist ein chinchillafarbender Deutscher Riese-Mix und wiegt etwas über 5 kg. Dumbo ist ein ganz Lieber und anhänglich wie ein Hund. Er liebt den Freilauf im Garten und das Buddeln. Vom Charakter her ist er sehr neugierig, mutig aber auch hektisch. Dumbo mag aber nicht gestreichelt werden. Dumbo wurde noch im Tierheim kastriert. Am 07.12.2007 stirbt Dumbo plötzlich an den Folgen eines Darmverschlusses. Er war unser Sonnenschein - vorher nie krank und  hat nur Freude bereitet!

   Dumbo

Klopfer war etwa im November 1999 geboren und ein holländerfarbender Zwergkaninchenmix. Sein Gewicht schwankt so um 2,5 kg; er ist sehr gefräßig, da müssen wir aufpassen, dass er nicht zu fett wird. Klopfer hat die ersten 3 Jahre seines Lebens alleine und fast nur in seinem Käfig zugebracht. Er wurde schlecht gehalten und hat das leider auch nie vergessen. Wir haben ihn seit Ostern 2003 und er hat immer noch eine Agressivität gegenüber Menschen. Seit er im Garten lebt, ist er etwas verträglicher geworden, beisst aber immer noch gerne zu oder greift die Beine mal an. Obwohl er unser Opa ist, ist er aber gesundheitlich noch gut drauf. Klopfer ist seit 2003 kastriert. Mit dem Einzug von Klopfer haben wir lernen müssen, dass Kaninchen nicht immer lieb sind und sich auch nicht unbedingt streicheln lassen. Jahrelang haben wir ihn nur mit dicken Lederhandschuhen angefasst und beim Füttern und Saubermachen um unsere Hände gefürchtet. Er konnte aber auch wirklich blitzschnell zubeissen.

Im Frühjahr 2007 machen sich einige gesundheitliche Wehwehchen und die "Pumpe" bemerkbar. Das haben wir ganz gut behandeln können. Im Oktober bekam Klopfer eine Magenüberladung und baute im Anschluss daran doch sehr ab. Nachdem es Mitte November scheinbar noch mal 10 Tage bergauf ging, ging es dann rapide bergab. Die letzten Wochen war Klopfer sehr anhänglich und schmusebedürftig. Es war eine sehr schöne Erfahrung, dass er uns Menschen doch noch einmal vertrauen konnte. Am 24.11.2007 mussten wir ihn erlösen lassen - er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Klopfer wurde 8 Jahre alt.

 

   Klopfer

 

Sweety war eine rhönfarbendende Löwenkopf-Widderdame, geb. am 10.05.2002, die auch um die 2,5 kg wog. Sweety ist sehr neugierig und zutraulich, mag aber nicht angefasst oder hochgenommen werden. Sweety war am längsten bei uns. Sie zog am 03.09.2002 mit ihrem Partner, Schnubbel, hier ein. Sie und Schnubbel sind unsere ersten Kaninchen gewesen. Schnubbel wurde aufgrund eines Impfabzesses am 18.01.2003 eingeschläfert, er hatte leider keine Aussicht auf Heilung. Die Partnersuche für Sweety gestaltete sich recht schwierig, da sie sehr dominant ist. Sie hasst regelrecht andere Kaninchen. Aber nach 3 Monaten Suche haben wir mit Klopfer einen neuen Mann für sie gefunden. Sweety lebt sehr gerne draussen und war bis Herbst 2006 nie krank. Den Kieferabszess hat sie aber gut überstanden. Im Mai 2007 haben wir Sweety noch kastrieren lassen. Ihr zweiter Partner Klopfer verstarb leider im November 2007. Wir wollten Sweety mit Samson und Nelly vergesellschaften - ist aber leider schief gegangen. Zur Zeit lebt Sweety drinnen (alleine - aber mit Sichtkontakt zu Samson und Nelly). Sweety erkrankte an Schnupfen Anfang Dezember 2008. Wir waren mehrmals beim Tierarzt und als Diagnose wurde allergischer Schnupfen vermutet. Als sie stark abnahm und schlechter Luft bekam, liessen wir im Mai 2009 eine Röntgenuntersuchung machen. Leider mussten wir erfahren, dass Sweety Tumore in der Lunge hatte. Aufgrund weiterer Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes liessen wir sie am 18.05.2009 erlösen.

 


   

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